Mittwoch, 21. Mai 2014

Ein "Überraschungswurf"

Wir lassen im Normalfall die Häsinnen immer Mittwochs decken, weil die Jungtiere dann meistens an einem Samstag geboren werden (Tragzeit 31 Tage). Wenn man berufstätig bzw. schulpflichtig ist, lässt sich die Geburt am Wochenende besser überwachen und man kann rechtzeitig eingreifen, falls Jungtiere nicht im Nest liegen.

Unsere Häsin GJ262-5323 hatte bereits ein Jungtier großgezogen und ließ sich seit 16.04.14 jeden Mittwoch wieder decken. Keine Anzeichen, dass sie tragend sein könnte. Am vergangenen Freitag früh morgens lag im ganzen Stall so viel gerupftes Fell verteilt, als sei ein Kaninchen explodiert ;-)
"So ein Ärger, dann ist sie wohl scheinträchtig", dachten wir.
Bei der abendlichen Fütterung guckten wir die Wolle doch genauer durch und siehe da: an einer Stelle im Stall war eine kleine Kuhle und darin lagen 5 Jungtiere. Und einen Tag zu früh. Was für eine Freude! :-)

Nun sind die Kleinen 5 Tage alt, wohlgenährt und haben schon ein bisschen Fell. Bei den heutigen Temperaturen von 28 Grad haben sie die mütterliche Wolle weggestrampelt und wollen sich gerne fotografieren lassen (denke ich jedenfalls ;-) )


Samstag, 10. Mai 2014

Manchmal sind Kaninchen ein bißchen doof...

Fünf Jungtiere versammeln sich um einen Futternapf und rechts steht ein weiterer Futternapf mit identischem Inhalt unberührt herum:



Im nächsten Stall ist wenigstens ein Jungtier ein wenig cleverer:


Sonntag, 13. April 2014

In diesem Jahr verstecken wir keine Ostereier...

... sondern das Osterhäschen :-)

Der kleine Schlingel, der sich gerade im Ärmel versteckt, ist jetzt 14 Tage alt.



Samstag, 22. März 2014

Die ersten Jungtiere sind da

Nachdem es in den letzten Monaten sehr ruhig um die Wenddorfer Zwergrexe war, sind wir jetzt umso glücklicher, dass sich langsam aber sicher die Nester füllen. In den vergangenen 7 Tagen haben 5 Häsinnen gejungt und insgesamt 17 gesunde Jungtiere auf die Welt gebracht.

Einige Häsinnen haben dafür die Wurfkiste genutzt. Unsere "Oma-Häsin" nimmt es damit sogar sehr genau und macht nach dem Säugen sorgfältig den Eingang der Kiste zu, mit allem, was sie in ihrem Stall findet.



Die ersten Würfe sind 7 Tage alt und gut genährt.



Nun drücken wir die Daumen, dass die Häsinnen weiterhin gute Muttereigenschaften zeigen und sich die Jungtiere gut entwickeln.

Montag, 6. Januar 2014

Abschlußbericht Kaninchenversteigerung

Im RKZ-Forum ist der Abschlußbericht zur Kaninchenversteigerung veröffentlicht. An dieser Aktion für einen guten Zweck hatten wir uns und auch Opa/Papa Ewald Kremer sich mit jeweils einem gespendeten Tier beteiligt.

Samstag, 4. Januar 2014

Besuch LV-Schau in Hildesheim

Vorab möchte ich allen Lesern ein gesundes neues Jahr wünschen und hoffe, dass alle einen guten Start ins Jahr 2014 hatten.

Kaum hat das neue Jahr begonnen, geht es schon mit den Kaninchenschauen weiter. Heute früh waren wir also im benachbarten Niedersachsen bei der Landesschau des LV Hannover in Hildesheim. 

Bei der sehr gut besuchten Schau interessierten wir uns natürlich besonders für die zahlreichen castorfarbigen Zwergrexe, denn es waren in der allgemeinen Klasse 7 Zuchtgruppen, also 28 Zwergrexe castorfarbig ausgestellt, in der Jugendabteilung leider keine.

Landesmeisterin und auch den zweiten Platz belegte Nicoline Dreyer aus Burgdorf mit jeweils 385,5 Punkten. Auf den 3. Platz kam Hildegard Dierßen aus Hameln mit 384,5 Punkten. Den 4. Platz teilen sich Michaela Pinz aus Lügde und Heinz Wehrmeier aus Einbeck mit jeweils 382,5 Punkten. Und den 6. Rang erhält Klaus Behrens aus Porta Westfalica mit 381,5 Punkten. Bei der 7. ausgestellten Zuchtgruppe von Fritz Linkenheil aus Hameln war leider ein nb-Tier (Zahnmissbildung/Aufbeisser) dabei.

Das Siegertier war ein Rammler von Nicoline Dreyer, der mit 97,0 Punkten das einzige V-Tier dieses Farbenschlags war.

Auch bei dieser Schau war leider wieder zu sehen, dass die Zwergrexe schon in Position 1 Probleme haben. Bei vielen Tieren wurden in dieser Position nur 19 Punkte vergeben, die meisten davon wegen Untergewicht (<1.200 gr), einige wenige wegen Übergewicht (>1.400 gr). Wo 20 Punkte vergeben wurden, waren die Tiere oftmals sehr knapp im Gewicht mit 1.205 oder 1.210 gr.
Die bereits in Karlsruhe festgestellte breite Ohrenhaltung war auch hier wieder bei einigen Tieren zu sehen. In einem Fall wurde es auch von einem Preisrichter bemängelt.

In den anderen Positionen waren keine positiven oder negativen Auffälligkeiten ersichtlich.

Wie man wieder sieht, liegt noch einiges an züchterischer Arbeit vor uns... aber genau das macht ja auch den Reiz aus :-)

Neues Zuchtjahr, neue Jungtiere, neues Glück...